Heute Freitag ist auf dem Gelände der kantonalen Psychiatrischen Klinik St.Pirminsberg in Pfäfers das Zentrum für Alterspsychiatrie eingeweiht worden. In zweieinhalb Jahren wurde ein Neubau erstellt, der die räumlichen Engpässe behebt und auch künftig eine moderne und zeitgemässe psychiatrische Versorgung ermöglicht.
Für Regierungspräsident Willi Haag ist das Zentrum für Alterspsychiatrie wichtig für die gesamte Region: "Nach nur zweieinhalb Jahren Bauzeit können wir dem Sarganserland einen Neubau mit einem wohltuenden Ambiente übergeben", meinte der Vorsteher des Baudepartementes. Regierungsrätin Heidi Hanselmann sprach an der Einweihung von einem Freudentag für das Gesundheitswesen im Kanton: "Damit sich Patienten aufgehoben fühlen braucht es einen Rahmen, eine Infrastruktur, einen Raum." All dies sei mit dem Neubau in Pfäfers geschaffen geworden.
Neubau mit verschiedenen Stationen
Der Neubau ersetzt Einzelgebäude und Provisorien und hat die Zusammenführung der alterspsychiatrischen Behandlungsstationen und Einrichtungen an einem Ort ermöglicht. Räumliche Organisation, Betriebsabläufe und Komfort sind auf einem zeitgemässen Stand. Das Zentrum für Alterspsychiatrie umfasst im Wesentlichen den dreigeschossigen Neubau mit einer geschlossenen und offenen Aufnahmestation, einer Rehabilitationsstation und einer Station für die Langzeitrehabilitation. Verschiedene Aussenräume und Innenhöfe werden es den Patientinnen und Patienten künftig ermöglichen, sich auch ausserhalb des Zimmers aufzuhalten.
Die Gesamtkosten für den Neubau betrugen 33,37 Mio. Franken (exkl. Teuerung) und werden vollumfänglich vom Kanton getragen.
Verbesserte Situation für Patienten
Mit dem Neubau schafft der Kanton in Pfäfers die baulichen Voraussetzungen, um auch in Zukunft den Versorgungsauftrag im südlichen Kantonsteil erfüllen zu können. Die stationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung und Pflege psychisch kranker Menschen sind erheblich optimiert worden. Die Situation für Patientinnen und Patienten sowie für die Mitarbeitenden wird sich mit dem nun eröffneten Neubau stark verbessern. Die räumlichen Rahmenbedingungen für eine zeitgemässe und für die Zukunft flexible und nachhaltige Entwicklung der Psychiatrischen Klinik St.Priminsberg sind gesetzt.
]]>So ungewöhnlich die Bauaufgabe und der Ort, so ungewöhnlich war das Verfahren zur Auswahl der Architekten: Für die Planung des Klanghauses am idyllischen Schwendisee wurde kein Projektwettbewerb, sondern eine Thesenkonkurrenz ausgeschrieben. Die Zürcher Architekten Marcel Meili und Markus Peter haben diese für sich entscheiden können.
Das KlangHaus wird der wichtigste Ort der KlangWelt Toggenburg, die sich der Wechselwirkung von Klang und Ort, von Musik und Landschaft verschrieben hat und diese auf lebendige Weise erfahrbar machen will. Entstanden auf Initiative des Musikers und Komponisten Peter Roth, der 1993 am Schwendisee mit Kursen zur lokalen Musikkultur, insbesondere zur Naturtonmusik, begann, ist die Klangwelt längst zu einer Institution mit breit gefächertem Angebot und überregionaler Ausstrahlung geworden, die Musikinteressierte aus aller Welt und Ausflügler gleichermassen anzuziehen vermag. Ihren Brennpunkt wird das KlangHaus bilden, ein Ort mit exzellenter Akustik für Forschung und Experiment, für Kurse und Proben, für Klausur und Begegnung, dessen räumlicher Bezug zum Schwendisee die Intensität der musikalischen Auseinandersetzung inspirieren wird. Das KlangHaus wird am Schwendisee oberhalb des Dorfes Unterwasser stehen, an der Schwelle zwischen dem Siedlungsraum des Toggenburgs und dem Naturraum der Churfirsten.
Um diese besondere Bauaufgabe an besonderem Ort präzise charakterisieren zu können, war auch ein besonderes Mass an Spielraum nötig. Im Rahmen der Thesenkonkurrenz war deshalb nicht ein Projekt gefordert, sondern eine These; eine Strategie also, in welches Verhältnis Architektur und Klang gebracht werden sollten, aber auch Architektur und Landschaft. Könnte die Architektur gar vermitteln zwischen der Landschaft und den Klängen, die darin entstehen?
Thesenkonkurrenz mit namhaften Bewerbern
Im September 2009 schrieb das Baudepartement eine Thesenkonkurrenz im selektiven Verfahren öffentlich aus und stiess damit auf grosse Resonanz: 90 Bewerber aus dem In- und Ausland reichten ihre Anträge ein, von denen das Preisgereicht schliesslich sechs zur Teilnahme einlud:
Alle Teilnehmenden reichten ihre These termingerecht und vollständig ein und stellten diese dem Preisgericht im April 2010 persönlich vor. Im Mai 2010 trat das Preisgericht zusammen, um die Thesen nach den ausgeschriebenen Kriterien zu beurteilen. Nach eingehender Diskussion wurde mit grossem Mehr beschlossen, dem Auftraggeber das Team Marcel Meili, Markus Peter Architekten für die weitere Planung und Realisierung des Klanghauses zu empfehlen. Ihre These vermochte das Preisgericht am umfassendsten zu überzeugen. Die grosse Einfühlung in die Aufgabe belegt die Neugier und das Interesse der Architekten ebenso wie ihre Kenntnis vom geografischen und vom kulturellen Ort. Die Erkenntnisse, die im Verlauf der Entwicklungsarbeit zusammengetragen wurden, sind präzise, mitunter höchst überraschend und ausgezeichnet kommuniziert, was gerade im Hinblick auf die anstehende, lange Zusammenarbeit besonders gewürdigt wurde. Das Baudepartement beabsichtigt, Meili Peter Architekten mit der Planung und Ausführung der Aufgabe zu beauftragen.
Originalität und Tiefe der These
Marcel Meili und Markus Peter haben sich sehr ausführlich mit verschiedenen Formen der Volksmusik beschäftigt und kommen dabei zu Einsichten, deren Originalität und Tiefe von der Kraft dieser ethnologischen Erfahrung in einer ihnen‚ kaum bekannten Welt zeugen. Diese Musik, betonen die Architekten, habe – im Gegensatz zur komponierten Musik – keine kanonischen Räume und keine Instrumente mit dem vermeintlich perfekten Ton, weil sie auf jenen Raum, jenes Publikum und jene Stimmung reagieren, wo die Musik entsteht.
Das architektonische Objekt, das hier vorgeschlagen und bereits präzise vor Ort situiert wird, bezieht seine Form aus akustischen Überlegungen. Parabolische Wände sollen die Töne der Landschaft bündeln, aber auch Töne in die Landschaft reflektieren. Natürlich wird dadurch auch der Blick aus dem Innern in die Landschaft geleitet, aber Seh- und Hörsinn halten sich in dieser These die Waage. Gerade dieser letzte Aspekt, das Ineinandergreifen von Optischem und Akustischem, wurde für die Entwicklung eines Hauses für den Klang besonders gewürdigt.
Architekten finden grosse Beachtung
Die Bauten und Entwürfe der Zürcher Architekten Marcel Meili und Markus Peter finden im In- und Ausland grosse Beachtung. Zu den bekanntesten gehören etwa das "Centre for Global Dialogue" der Swiss Re in Kilchberg, die Schweiz. Holzfachschule in Biel, der Entwurf für das Hardturmstadion in Zürich oder der jüngst vollendete italienische Hauptsitz der Helvetia-Versicherung in Mailand. Kennzeichnend ist die vertiefte Auseinandersetzung mit der Wechselwirkung von Architektur und Konstruktion, aber auch das Interesse am weiteren Kontext, innerhalb dessen sich "Architektur" abspielt. So beschäftigt sich Marcel Meili im Rahmen seiner Professur am ETH Studio Basel mit Fragestellungen zur Wechselwirkung von Planung, Städtebau und Architektur, die er etwa im Rahmen der viel beachteten Buchpublikation "Die Schweiz – ein städtebauliches Portrait" (2006) ausführte. Auch Markus Peter lehrt an der Eidgenössischen Technischen Hochschule.
Öffentlicher Informationsanlass
Am 19. August 2010 wird ein öffentlicher Informationsanlass in Wildhaus durchgeführt, um über die Resultate der Thesenkonkurrenz und über das weitere Vorgehen zu informieren. Die siegreichen Architekten werden ihre These der interessierten Bevölkerung und den Medien vorstellen.
Nach dem Thesenverfahren gilt es nun, zusammen mit dem Auftraggeber und den Nutzern das Vorprojekt zu entwickeln. Bis Frühling 2012 wird anschliessend das Projekt mit einer Kostenschätzung erarbeitet. Die Volksabstimmung soll im Frühling 2013 stattfinden.
]]>Das Preisgericht hat seinen Abschlussbericht verfasst und von den eingereichten Wettbewerbsprojekten sechs rangiert. Das Projekt "locus foci", der Streiff Architekten, Zürich, wurde mit dem ersten Rang ausgezeichnet.
In Vertretung der für die Ausbildung der Feuerwehren zuständigen Stellen der Kantone SG, TG, AR und AI hatte das Hochbauamt des Kantons St.Gallen im November 2009 für die Errichtung eines neuen ostschweizerischen Feuerwehr-Ausbildungszentrums im offenen Verfahren einen Architekturwettbewerb ausgeschrieben. Die Aufgabenstellung des Wettbewerbs umfasste die Projektierung eines Logistikgebäudes mit Schulungsräumen, Kantine und Übernachtungsmöglichkeiten sowie eines Brandhauses für Feststoff- und Gasbefeuerung. Die Anlagen sollen auf dem Gelände des Truppenübungsplatzes der Armee in Bernhardzell (SG) errichtet werden. Das Wettbewerbsverfahren ist mittlerweile abgeschlossen. Gestützt auf die Empfehlung des Preisgerichts haben die Auftraggeber den Zuschlag den Verfassern des Projekts "locus foci", Streiff Architekten, Pfingstweidstrasse 31a, 8005 Zürich, erteilt.
]]>Der Projektwettbewerb für die Erweiterung des Spitals Wattwil ist entschieden. Das Preisgericht hat seinen Abschlussbericht verfasst und das Projekt "Elle" des Architekten Andreas Senn aus St.Gallen mit dem ersten Rang ausgezeichnet. Unter der Federführung des Baudepartementes des Kantons St.Gallen wird in den kommenden Monaten die Botschaft mit Detailprojekt und Kostenvoranschlag ausgearbeitet und dem Kantonsrat zur Beratung unterbreitet.
Die St.Galler Regierung nahm bereits vor einigen Jahren von den zunehmenden Investitions-bedürfnissen im Spital Wattwil Kenntnis. Im Mai 2009 wurde der Wettbewerb für die Erweiterung des Spitals Wattwil im offenen Verfahren eröffnet. Nach diversen Vorprüfungen durch eine Fachjury hat das Preisgericht nun seinen Abschlussbericht verfasst. Von den 21 eingereichten Wettbewerbsprojekten wurden sechs rangiert. Das Projekt "Elle" von Andreas Senn, Architekt BSA SIA, St.Gallen, wurde mit dem ersten Rang ausgezeichnet.
Im Projektwettbewerb mussten die Teilnehmer unter anderem aufzeigen, wie ein Neubau architektonisch und städtebaulich in die vorhandene Situation eingefügt, optimal organisiert und betrieblich zweckmässig in die vorhandene Gesamtanlage eingebunden werden kann. Die Teilnehmer sollten auch prüfen, ob sich durch den Abbruch von Trakt B und dessen Integration in eine Neubaulösung die betriebliche sowie architektonisch-städtebauliche Situation verbessern lässt.
Spatenstich für 2014 vorgesehen
Das Siegerprojekt beabsichtigt, die vorgesehene Erweiterung mit den bestehenden Bauten zu einem auf den Ort abgestimmten Baukörper zusammenzufügen. Durch den Abbruch des Traktes B und dem Neubauteil Richtung Süden erhält die Gesamtanlage eine klare Ausrichtung. Die Aussenräume sind keine Restflächen, sondern gut nutzbare, differenzierte Freiräume. Der Verfasser des Projektes "Elle" wird mit der Weiterbearbeitung seines Projektes und der Erneuerung der bestehenden Gebäudesubstanz beauftragt. Der Baubeginn hängt von der Priorisierung der Bauprojekte ab, worüber die Regierung im Herbst beraten wird.
Im kantonalen Investitionsprogramm ist der Spatenstich für das Jahr 2014 vorgesehen. Die Kosten für die Erweiterung betragen rund 85 Millionen Franken.
Erweiterung ist notwendig
Damit das Spital Wattwil seinen Leistungsauftrag weiterhin erfüllen kann, sind Neubauten und bauliche Anpassungen innerhalb des bestehenden Gebäudevolumens notwendig. Dem Spital Wattwil mangelt es aufgrund von gestiegenen Patientenzahlen und neuen medizinischen Standards an Flächen in den Bereichen Untersuchung, Behandlung und Pflege. Eine durch das Hochbauamt erstellte Machbarkeitsstudie ergab zusätzliche Anforderungen an die bestehende Gebäudesubstanz sowie an den Neubau. Nachdem in den letzten zehn Jahren keine Spitalbauten realisiert worden sind, ist der Nachholbedarf gross. Die Patientinnen und Patienten erwarten heutzutage nicht nur hoch stehende medizinische pflegerische und therapeutische Leistungen, hohe Servicequalität und ein individuelles Dienstleistungsangebot, sondern auch eine zeitgemässe Infrastruktur. Ziel ist es, die Forderungen der Patientinnen und Patienten sowie der Mitarbeitenden zu erfüllen und die medizinischen Standards einzuhalten. Auch vor dem Hintergrund der freien Spitalwahl, welche ab dem Jahr 2012 Realität wird, ist es wichtig, in den Spitälern zu investieren, um wettbewerbsfähig und attraktiv zu bleiben. Der Kanton St.Gallen weist im Vergleich zu anderen Kantonen eine gute Kostenstruktur auf. Diese soll erhalten bleiben, denn eine Abwanderung in andere Kantone wäre für den Kanton St.Gallen mit erheblichen Kosten verbunden.
Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten
Die Wettbewerbsarbeiten sind ab Dienstag, 26. Januar 2010 im Werkhof Wattwil (Mehrzwecksaal), Hofjüngerstrasse 1, öffentlich ausgestellt.
Öffnungszeiten:
26. bis 29. Januar: 09.00 bis 20.00 Uhr, 30. Januar:10.00 bis 16.00 Uhr, 1. bis 5. Februar: 09.00 bis 20.00 Uhr, 6. Februar: 10.00 bis 16.00 Uhr, 8. bis 12. Februar: 09.00 bis 20.00 Uhr.
Das Spital Wattwil
Zusammen mit dem Spital Wil bildet das Spital Wattwil die Spitalregion Fürstenland Toggenburg (SRFT). Das Spital Wattwil stellt die spitalmedizinische Grundversorgung der Region mit den Fachbereichen Innere Medizin, Chirurgie/Orthopädie, Geriatrie und Alkoholkurzzeittherapie (PSA) sowie einem 24-Stunden-Notfalldienst sicher. Zusätzlich hat das Spital Wattwil mit diversen Konsiliarärzten Zusammenarbeitsverträge abgeschlossen. Rund 300 Mitarbeitende (inkl. Lernende) arbeiten am Spital Wattwil und behandeln die jährlich über 3000 Patientinnen und Patienten.
Das Krankenhaus Wattwil wurde im Jahr 1890 als Gemeindekrankenhaus mit 20 Betten eröffnet und im Jahr 1899 um weitere 73 Betten ausgebaut. Die Anlage wurde in den Jahren 1935 und 1958 durch die Gebäude Trakt B und Teile von Trakt A erweitert. Der letzte grosse Ausbau im Spital Wattwil entstand in den Jahren 1970 bis 1973, die Bettenzahl wurde damals auf 178 Betten (heute 90 Betten) erhöht. Der alte Patientenpavillon wurde abgebrochen. In den Jahren 1999 bis 2002 wurden Erneuerungs- und Instandsetzungsarbeiten an der ganzen Anlage durchgeführt (Massnahmen zur Erdbebensicherheit und energetische und brandtechnische Massnahmen).
]]>Zweistufiger TU_Gesamtleistungswettbewerb
Für die 2.Bauetappe wird ein TU-Submission ausgeschrieben. Die Aufgabe des TU-Submission besteht nun darin, den Flächenbedarf betrieblich, räumlich und gestalterisch in die bestehende Bausubstanz sowie einen Neubau in die Spitalanlage einzubinden. Dabei wird freigestellt, ob das Gebäude C mit einer Umnutzung/Sanierung erhalten bleibt oder abgebrochen und die Fläche im Neubauteil integriert wird.
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