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Kantonsspital St.Gallen KSSG, Ostschweizer Kinderspital OKS St.Gallen - Entwicklungsplanung und Neubau Etappe 1
Entwicklungsplanung und Neubau Etappe 1
Zweistufiger Generalplanerwettbewerb im selektiven Verfahren
Auftraggeber
Kanton St.Gallen, vertreten durch das Baudepartement / Hochbauamt, Lämmlisbrunnenstrasse 54, CH-9001 St.Gallen
Ausgangslage
Das Kantonsspital St.Gallen KSSG hat in den nächsten Jahren nebst einem hohen Erneuerungs- und Sanierungsbedarf einen Flächenmehrbedarf von rund 40‘000m2. Ein bestehender mittel- bis langfristig gültiger Masterplan sieht eine etappierte Erneuerung und die Zentralisierung aller Funktionsbereiche am heutigen Standort des Kantonsspitals vor. Das Ostschweizer Kinderspital OKS soll als eigenständiges, aber dennoch räumlich und betrieblich optimal eingebundenes Spital auf dem Areal des KSSG realisiert werden.
Wettbewerbsaufgabe
Die Stufe 1 des Wettbewerbsverfahrens umfasst die Erarbeitung eines Gesamtkonzeptes. Dieses soll die städtebauliche und betriebliche Entwicklung des Gesamtareals auf der Basis des Masterplans konkretisieren. Kernbereich ist der Neubau von Haus 07A als erste und von Haus 07B als zweite Erweiterungsetappe des KSSG sowie das OKS.
Die Stufe 2 des Wettbewerbsverfahrens beinhaltet die konkrete Planung von Haus 07A.
Unterlagen
Verfahren
Der zweistufige Generalplaner-Projektwettbewerb wird im selektiven Verfahren in Anwendung von Art. 12 Abs. 1 Bst. b und Abs. 3 der Interkantonalen Vereinbarung über das öffentliche Beschaffungswesen vom 15. März 2001 (sGS 841.32; abgekürzt IVöB) sowie Art. 39 Abs. 1 Bst. b der Verordnung über das öffentliche Beschaffungswesen vom 21. April 1998 (sGS 841.11; abgekürzt VöB) durchgeführt.
Die Ordnung 142 für Architektur- und Ingenieurwettbewerbe (Ausgabe 1998) des Schweizerischen Ingenieur- und Architekten-Vereins gilt subsidiär.
Das Verfahren wird in deutscher Sprache geführt.
Teilnahmeberechtigung
Teilnahmeberechtigt sind Anbietende von Generalplanerleistungen mit Wohn- oder Geschäftssitz in der Schweiz oder in einem Vertragsstaat, der das GATT/WTO- Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen unterzeichnet hat.
Gemäss SIA-Ordnung 142 ist es Pflicht des Teilnehmenden, bei nicht zulässigen Verbindungen zum Auftraggeber oder einem Jurymitglied auf eine Teilnahme zu verzichten. Bei Zuwiderhandlung erfolgt der Ausschluss vom Verfahren.
Definition der Nichtteilnahmeberechtigten siehe Ausschreibungsunterlagen.
Termine Präqualifikation
ab 15. Juni 2009 Bezug Programm Präqualifikation
bis 7. August 2009 Einreichung Bewerbung
Termine Stufe 1
Oktober 2009 Ausgabe Unterlagen
Januar 2010 Einreichung Arbeiten
Termine Stufe 2
April 2010 Ausgabe Unterlagen
Juli 2010 Einreichung Arbeiten
Aufgabe
Aufgabe des vorliegenden Projektwettbewerbs ist die Erarbeitung eines betrieblich und städtebaulich optimalen Vorschlags für eine etappierte Erneuerung des KSSG.
Der Projektwettbewerb wird als anonymer 2-stufiger Generalplaner-Projektwett-berwerb im selektiven Verfahren durchgeführt:
Projektwettbewerb Stufe 1
Die Stufe 1 des Wettbewerbsverfahrens umfasst die Erarbeitung eines Gesamtkonzeptes. Dieses soll die städtebauliche und betriebliche Entwicklung des Gesamtareals auf der Basis des Masterplans konkretisieren. Kernbereich ist der Neubau von Haus 07A und 07B als erste und zweite Erweiterungsetappe des KSSG, sowie die zeitnahe Integration des OKS als eigenständiges aber dennoch räumlich und betrieblich optimal eingebundenes Kinderspitals.
In der Stufe 1 liegt der Fokus auf den städtebaulichen, betrieblichen und räumlich organisatorischen Aspekten, der internen Logistik und Erschliessung sowie der Etappierbarkeit.
Projektwettbewerb Stufe 2
Die Stufe 2 des Wettbewerbsverfahrens beinhaltet die konkrete Planung von Haus 07A als erste zu realisierende Erweiterungsetappe des KSSG auf der Basis des Gesamtkonzeptes der Stufe 1 (zusätzlich optional Haus 07B und OKS nach Entscheid über Stufe 1).
Ergänzend zu den Aspekten der Stufe 1 liegt in Stufe 2 das Augenmerk auf der architektonischen und konstruktiven Bewältigung, der Raumanordnung, der Wirtschaftlichkeit des vertieften Lösungsvorschlags und der Etappierbarkeit.
