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Fischereizentrum Steinach

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Etwa die Hälfte der in der Schweiz heimischen Fisch- und Krebsarten ist bedroht oder bereits ausgestorben. Der gesetzliche Auftrag des Kantons St. Gallen besteht darin, bedrohte Tierarten zu schützen und die Artenvielfalt zu erhalten. Damit er diese Verantwortung wahrnehmen kann, braucht es eine geeignete Infrastruktur. Für das Baudepartement des Kantons St. Gallen zählte der Bau des Fischereizentrums nicht zum Alltagsgeschäft. Das Bauvorhaben musste bis zur Realisierung verschiedene Hürden nehmen.

Das neu gebaute Fischereizentrum ersetzt die mittlerweile in die Jahre gekommene Fischzuchtanlage in Rorschach. Da der Baurechtsvertrag ablief und die Stadt Rorschach das Grundstück für eine anderweitige Nutzung vorsah, musste der Standort in Rorschach aufgegeben werden. Bereits in der Planungsphase erwies sich die Suche nach einem neuen geeigneten Standort in Seenähe als eine Herausforderung. Der Seeanstoss im Kanton St. Gallen beträgt rund zwölf Kilometer. Die Grundstücke am Seeufer werden heute stark genutzt, dementsprechend gross ist die Nachfrage nach den wenigen noch verfügbaren freien Parzellen. Unter erheblichem Aufwand fand das Baudepartement drei mögliche Standorte in Seenähe, die detailliert untersucht und verglichen wurden.

Das Baudepartement wog die relevanten Kriterien wie Erwerbsmöglichkeit, Verfügbarkeit, Realisierbarkeit und Betriebskosten für die drei in Frage kommenden Grundstücke sorgfältig ab. Es zeigte sich, dass der Standort in Steinach die beste Lösung ist. Zum einen konnte der Kanton den Standort erwerben und damit langfristig sichern. Zum anderen entstand für die nötige Seewasserleitung samt Pumpwerk mit einem benachbarten Industrieunternehmen eine wirtschaftlich interessante Zusammenarbeit.

 

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Kantonsratsbeschluss mit Botschaft 2013

PDF-Datei Fischereizentrum Steinach.pdf (655 kB, PDF)